Dr.med. El-Saqqa & Dipl.med. A. Kasem

Chirurgische Praxis in Dülmen

Stoßwellen-Therapie

Wie wirkt die Stoßwellen-Therapie?

Pneumatisch erzeugte akustische Impulse (Stoßwellen) werden über ein frei bewegliches Handstück großflächig in den Körper eingeleitet und erfassen die gesamte Schmerzzone.
Im Handstück des MASTERPULS AKUST wird ein Projektil durch einen pneumatischen Impuls auf eine hohe Geschwindigkeit beschleunigt. Die therapeutische Stoßwelle entsteht beim Auftreffen des Projektils auf den im Handstück integrierten Stoßwellen-Transmitter.
Von der Oberfläche des Applikators wird die Stoßwelle in die Schmerz- oder Beschwerdezone bis zu 4 cm tief eingeleitet und entfaltet ihre heilende Wirkung.

In welchen Bereichen wird die Stoßwellen-Therapie angewendet?

  • Tendinosis calcarea der Schulter: Das therapeutische Interesse ist die Reduktion oder Beseitigung bestehender Schmerzen der betroffenen Schulter, die Aufhebung der schmerzbedingten Bewegungseinschränkung sowie die Auflösung lästiger Kalkdepots.
  • Epicondylitis humeri radialis und ulnaris (so genannten Tennis- und Golfellenbogen): Ellenbogen sind radial und ulnar mit dem Stoßwellentherapie therapeutisch leicht zugänglich. Durch die Auflösung chronischer Entzündungen wird der bestehende Schmerzzustand beseitigt. Es kommt zu einer Steigerung der Beweglichkeit und Kraftzunahme im Unterarm.
  • Patellaspitzen-Syndrom/Achillodynie (Achillessehnenreizung): Beide Syndrome sind überwiegend sportinduzierte, chronische Schädigungen. Der schmerzhafte, pathologisch veränderte Sehnenanteil besitzt ein vergleichsweise großes Volumen. Mit dem Stoßwellentherapie wird dieses Zielvolumen vollständig abgedeckt, wodurch die gewünschten regenerativen therapeutischen Effekte erreicht werden.
  • Fasciitis plantaris: Der klinische Verlauf der chronischen plantaren Fasciitis (Fersensporn) wird durch die extrakorporale Stoßwellentherapie positiv beeinflusst. Die Beseitigung der Schmerzsymptome führt schnell zu einer gesteigerten Belastbarkeit des betroffenen Fusses.

Weitere Indikationen:

  • Tibiakantensyndrom (Kniescheibensehne und Schienenbeinkante)
  • Proximales Tractus-iliotibialis-Scheuersyndrom
  • Schmerzhafte Sehneneinsätze sowie Behandlung von akute und chronische Triggerpunkte im Rücken-, Schulter- oder Nackenbereich
  • Dupuytren-Kontraktur