Dr.med. El-Saqqa & Dipl.med. A. Kasem

Chirurgische Praxis in Dülmen

Arbeits- und Schulunfälle

Wir sind als Durchgangsärzte für die Behandlung von Arbeits- und Schulunfällen für die Berufsgenossenschaften zugelassen.

Die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung (=Berufsgenossenschaften) sind verpflichtet, alle Maßnahmen zu treffen, durch die eine möglichst bald nach dem Arbeitsunfall einsetzende schnelle und sachgemäße Heilbehandlung, insbesondere auch, soweit nötig, eine fachärztliche oder besondere unfallmedizinische Versorgung gewährleistet wird. 
Der Durchführung dieser Aufgabe dient auch das Durchgangsarztverfahren. Die Unternehmer, die Krankenkassen und die behandelnden Ärzte sind den Unfallversicherungsträgern gegenüber verpflichtet, alle arbeitsunfähigen oder voraussichtlich mehr als eine Woche behandlungsbedürftigen Unfallverletzten und die an Unfallfolgen wiedererkrankten Verletzten dazu anzuhalten, sich unverzüglich dem Durchgangsarzt vorzustellen.

Mit der Untersuchung durch den Durchgangsarzt sollen der Befund erhoben und die Diagnose gestellt werden.
Sie soll auch Zweifel über die Diagnose oder den ursächlichen Zusammenhang eines Leidens mit dem vom Versicherten geschilderten Ereignis klären. Dazu gehört das Befragen des Verletzten und ggf. seiner Begleitung nach dem Hergang des Ereignisses, dem Verhalten nach dem Ereignis, dem Zeitpunkt der Arbeitseinstellung und nach früheren Krankheiten oder Gebrechen.
 
Auf Grund der Untersuchung entscheidet der Durchgangsarzt, ob eine besondere Heilbehandlung erforderlich ist und leitet diese gegebenenfalls ein. Er prüft, ob der Verletzte weiterer ärztlicher Behandlung bedarf. Soweit erforderlich, macht er Behandlungsvorschläge.

Er stellt fest, ob die bisherige Behandlung ausreicht oder ob nunmehr besondere Heilbehandlung notwendig ist. Diese leitet er unverzüglich ein. Unfälle im privaten Bereich sind keine Arbeitsunfälle.